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Pro und Contra für Home Office

Die Meinungen sind gespalten, während die einen Homeoffice befürworten, lehnen es die anderen strickt ab. Die einen sagen, ich brauche den Kontakt zu den Kollegen, die anderen meinen, im Home Office lässt es sich viel effizienter arbeiten, und das Private sei so auch besser mit dem Job in Einklang zu bringen.

Doch was richtig ist? Beides. Es gibt gute Argumente für und gegen Home Office. Wir zeigen euch, welche das sind:

1. Weniger Ablenkung durch Gequatsche der Kollegen

Ein Leser von faz.net brachte es in seinem Kommentar zu einem Artikel über Telearbeit auf den Punkt: „In unserem Team wird Zeit verschwendet, dass es nur so kracht. Besonders die Geschwätzigen vertun eine Menge Arbeitszeit. Da werden Geschichten erzählt vom Einkaufen, Ehemann, der Mutter und viele andere Dinge, und wer so etwas nicht tut, sondern arbeitet, gilt als teamunfähig und wird schlecht benotet.“

Und es stimmt: Oft erzählen uns Kollegen Dinge, die wir gar nicht hören wollen. Und halten uns so von der Arbeit ab. Daheim kann man hingegen konzentriert seine Arbeit erledigen.

2. Nicht jedes Meeting ist notwendig

Der Lockdown lehrte uns, dass nicht jedes Meeting Face2Face notwendig ist. So führt die Tatsache, dass Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, dazu, dass sich die Besprechungen auf das wirklich notwendige reduzieren. Jeder wird jemanden kennen, der nicht der Meinung ist, in seiner Firma gebe es zu wenige Meetings.

3. Weniger nerviges Pendeln

Mal ehrlich, wer fährt denn aktuell schon gerne öffentlich mit FFP2 Maske im Gesicht? Untersuchungen haben gezeigt, dass der Arbeitsweg oftmals nur als Stress empfunden wird. Mit jeder Minute Pendeln sinkt das Wohlbefinden. Warum also nicht gleich daheim bleiben? Ist ja auch viel besser für die Umwelt.

4. Die Motivationskurve steigt

Wer von zu Hause aus arbeitet, kann sich seine Zeit besser und individueller einteilen oder empfindet das zumindest so. Das erhöht die Motivation, was dringend nötig ist: Laut einer aktueller Umfragen haben 24 Prozent aller Mitarbeiter in Österreich innerlich gekündigt, 61 Prozent machen Dienst nach Vorschrift. Verantwortlich für diese Abgestumpftheit sind laut Umfragen meistens der direkte Vorgesetzte. Und den sieht man im Home Office ja nicht.

5. Work Life Balance

Viele beklagen, dass sie „sonst zu nichts kommen“. Zum Beispiel Einkaufen, mal frisch kochen, das Fahrrad reparieren müssen ohne Heimarbeit oft am Wochenende stattfinden, weil man zwischen Montag und Freitag nur zur Arbeit fährt, arbeitet, heimfährt, isst, schläft, aufsteht … etc.

Im Home Office lässt sich zwischendurch solche Dinge kurzfristig erledigen. Und wer nachmittags lieber mit seinen Kindern spielt, setzt sich eben Abends nochmal zwei Stunden an den Computer. Die Work Life Balance kann man so schön in der Waage halten.

6. Soziale Kontakte fehlen

Auf der anderen Seite: Der kleine Smalltalk an der Kaffeemaschine hat schon für so manchen Informationsvorsprung gesorgt. Wer ständig zu Hause ist, kann eben den betrieblichen Flurfunk nicht empfangen.

7. Ungenügendes Teambuilding

Sicher, Meetings können nervig sein. Aber viele Ziele sind einfach nur im Team zu erreichen. Und damit sich ein gutes Team bilden kann, muss man sich treffen, sich persönlich kennenlernen, auch um sich einschätzen zu können. Das funktioniert nur zwischen Menschen, die regelmäßig ins Büro kommen.

8. Kontrollverlust

Marissa Mayer, die als Yahoo-Chefin alle zurück in die Firma beorderte, hatte den Verdacht, dass es der eine oder andere mit der Selbstbestimmtheit ein bisserl übertrieb. In dem Sinne, dass er nebenbei eine eigene Firma gegründet und seine Zeit in erster Linie darauf verwendet hatte, parallel dazu aber immer noch jeden Monat Gehalt von Yahoo bezog.

Es ist nicht grundsätzlich verwerflich, wenn Chefs zumindest ungefähr wissen wollen, was ihre Leute den lieben langen Tag so machen. Und das lässt sich natürlich leichter kontrollieren, wenn alle jeden Tag in die Firma kommen.

9. mangelnde Selbstdisziplin

Nur wer sich selbst gut organisieren und motivieren kann, wird daheim auf Dauer erfolgreich arbeiten. Man benötigt gutes Zeitmanagement und muss sich Prioritäten setzen. Das ist aber längst nicht allen gegeben. Wichtig ist: Wer von sich selbst glaubt, dass er die notwendige Disziplin nicht hat, liegt damit in der Regel richtig.

10. Trennung zwischen Arbeit und Freizeit

Das letzte Argument gegen Home Office ist aus ein nicht unwesentliches: viele Menschen im Home Office verlieren den Überblick, wie viel sie arbeiten. Weil eine vernünftige Trennung zwischen Arbeiten und Freizeit oft nicht stattfindet und sie somit ständig im Arbeitsmodus bleiben. Die mit Telearbeitsplätzen verbundenen Hoffnungen hätten sich dagegen nicht erfüllt. Im Gegenteil: Konflikte zwischen Job und Familie würden angeheizt, weil Heimarbeiter immer unter dem Druck stünden, Arbeitszeiten auf Kosten der Freizeit zu verlängern.

11. Notwendiges Equipment

Viele Mitarbeiter haben für ein funktionierendes Home Office gar nicht das nötige Equipment. Kleine Unternehmen tun sich auch oft schwer, die Mitarbeiter in technischen Angelegenheiten zu unterstützen.

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